Handwerker-Website erstellen: Was du vorher klären musst (Checkliste)
1) Ziel: Was soll die Website für dich leisten?
Schreib dir einen Satz auf:
- Willst du mehr Anfragen?
- Willst du bessere Anfragen (weniger Zeitfresser)?
- Willst du Mitarbeiter finden?
Tipp: Wenn du nur „online sein“ willst, wird die Seite meist beliebig. Wenn du „mehr Anfragen für Leistung X in Ort Y“ willst, wird sie automatisch klar.
2) Leistung: Was genau bietest du an?
Viele Websites verlieren Google-Besucher, weil nicht klar wird, was genau du machst.
Beantworte diese Fragen in Stichpunkten:
- Welche 3 Hauptleistungen bringst du am häufigsten?
- Welche Leistungen willst du nicht mehr?
- Was ist dein typischer Auftrag?
3) Region: Wo arbeitest du wirklich?
Für Google ist das wichtig. Klär das für dich:
- Welche Orte deckst du ab?
- Wo willst du mehr Aufträge?
- Gibt es Orte, in die du nicht fährst?
4) Zielgruppe: Für wen arbeitest du am liebsten?
Das hilft dir bei Texten und bei der Auswahl von Bildern. Beispiele:
- Privatkunden (z.B. Bad, Küche, Dach)
- Gewerbe (z.B. Wartung, Service)
- Hausverwaltungen
5) Kontaktweg: Wie sollen Kunden dich erreichen?
Der wichtigste Punkt für Abschlüsse. Entscheide dich bewusst:
- Telefon
- Kontaktformular
- Terminbuchung
- Rückrufwunsch
Und dann mach es auf der Website einfach:
- Ein klarer Button „Angebot anfragen“
- Eine sichtbare Telefonnummer (wenn du Anrufe willst)
- Ein kurzes Formular (wenn du weniger Telefon willst)
6) Inhalte: Welche Infos brauchen Kunden, um „Ja“ zu sagen?
Google-Besucher kaufen nicht. Sie prüfen. Diese Infos müssen schnell auffindbar sein:
- Was kostet es ungefähr (Beispielrahmen reicht)
- Wie läuft es ab (3 Schritte)
- Wie schnell bekommst du Termine
- Was ist in der Leistung enthalten
7) Bilder: Hast du genug echte Fotos?
Du brauchst keine Profi-Fotos. Für den Start reichen:
- 2–3 Fotos von dir oder dem Team
- 3–5 Fotos von echter Arbeit (sauber, hell)
- 1 Foto vom Betrieb (Werkstatt, Auto, Lager)
8) Vertrauen: Was beweist, dass du gut bist?
Das kann sein:
- Referenzen (kurz)
- Bewertungen
- Zertifikate
- Mitgliedschaften
- Vorher/Nachher-Fotos
9) Rechtliches: Ist Impressum und Datenschutz geklärt?
Das ist Pflicht. Und es spart dir Stress.
Wenn du unsicher bist: Klär das direkt zu Beginn, damit du es später nicht nachschiebst.
10) „In 30 Minuten“-Plan für deinen Start
Wenn du wenig Zeit hast, mach es so:
- 10 Minuten: Ziel, Leistung, Region notieren
- 10 Minuten: Kontaktweg festlegen + 3 Kundenfragen sammeln
- 10 Minuten: 5 passende Fotos raussuchen
Damit hast du alles, was du brauchst, um den Website-Inhalt schnell zu füllen.
Fazit
Wenn du diese Checkliste einmal sauber durchgehst, wird deine Website automatisch klarer. Und Klarheit ist das, was Google-Besucher brauchen, um aus einem Klick eine Anfrage zu machen.
Hast du gewusst, dass bei Battery Pages Impressum und Datenschutz automatisch dabei ist?