ChatGPT findet deinen Betrieb nicht – so wirst du in KI‑Suchen sichtbar
Du fragst ChatGPT nach „Reifendienst in [deinem Ort]“ oder „glutenfreie Torten in Landau“ – und dein Betrieb taucht nicht auf. Vor Ort kennst dich jeder, online bist du unsichtbar.
Das hat nichts mit „zu klein“ zu tun, sondern mit fehlenden Signalen: veraltete oder fehlende Website, schwaches Google‑Profil, wenige Bewertungen, kaum strukturierte Daten. Für Google und KI‑Tools gibt es dann einfach zu wenig, woran sie sich festhalten können.
In diesem Artikel siehst du, wie du mit wenigen, realistischen Schritten dafür sorgst, dass dein Unternehmen in Google‑Ergebnissen und KI‑Antworten überhaupt auf dem Radar erscheint – ohne Technik‑Overkill.
Wie KI‑Tools Betriebe überhaupt „sehen“
Wenn jemand ChatGPT fragt „Welche Patisserie in Landau ist gut für glutenfreie Torten?“, passiert im Hintergrund mehr, als du auf den ersten Blick siehst.
Die KI greift auf einen Wissensstand zurück, der aus vielen Quellen gefüttert wurde: Websites, Google‑Unternehmensprofile, Bewertungen, Branchenverzeichnisse, Blogs und andere Seiten, auf denen dein Name und deine Leistungen vorkommen. Aus all diesen Stellen werden Muster gelesen: Name, Branche, Ort, Leistungen, Spezialisierungen, Bewertungen.
Vereinfacht: Je klarer deine Basisdaten sind und je öfter sie online konsistent auftauchen, desto eher wirst du als relevante Option erkannt. Fehlen diese Signale, bist du für die Systeme nur ein Name unter vielen – oder gar nicht existent.
Typische Gründe, warum dein Betrieb nicht vorkommt
Die meisten Probleme sind banal, aber hartnäckig.
Veraltete oder fehlende Website
Viele Unternehmen haben gar keine Website oder eine Seite aus 2013: ein altes Layout, wenig Text, kaum Infos zu Leistungen und Einzugsgebiet. Menschen können sich notfalls noch etwas zusammenreimen, Maschinen nicht.
Es fehlen klare Branchenbegriffe, Ortsangaben und Texte, die erklären, was du eigentlich tust. Für Suchmaschinen sieht das eher nach „Restposten im Internet“ aus als nach einem aktiven Handwerksunternehmen.
Technisch schwer lesbare Inhalte
Selbst wenn die Seite „ganz okay“ aussieht, kann sie für Suchmaschinen chaotisch sein:
- Überschriften sind nur optisch fett, aber nicht als H1/H2 ausgezeichnet.
- Seitentitel heißen „Startseite“ statt „Tattoo‑Studio in Landau – Tätowierstube Nadelkobold“.
- Öffnungszeiten oder Leistungen stecken in Bildern statt im Text.
- Strukturierte Daten (Schema.org) fehlen komplett.
Google und KI‑Tools sehen dann zwar eine Seite, verstehen aber nicht klar, wofür sie steht.
Schwaches Google‑Unternehmensprofil
Gerade bei lokalen Suchen ist dein Google‑Unternehmensprofil entscheidend. Hier passieren oft dieselben Fehler:
- Profil gar nicht angelegt
- falsche oder generische Kategorie
- kaum Beschreibung, keine Fotos
- keine Öffnungszeiten oder veraltete Angaben
Dann zeigt Google lieber jemanden an, der sein Profil pflegt – und KI‑Modelle übernehmen diese Priorisierung.
Kaum Bewertungen und Erwähnungen
Bewertungen und Erwähnungen liefern den Modellen die Feinheiten: wofür du gelobt wirst, welche Spezialisierungen du hast. Wenn niemand online über dich spricht, wirkst du weniger relevant, egal wie gut dein Alltag läuft.
Deine Website als Zentrale – klar, knapp, strukturiert
Die wichtigste Basis ist eine klare, aktuelle Website. Sie muss drei Fragen sauber beantworten:
- Wer bist du?
- Wo arbeitest du?
- Wobei hilfst du konkret?
Ein Beispiel: „Reifendienst Rokos – Reifenservice in Großerlach und Umgebung“ sagt mehr als „Willkommen auf unserer Homepage“.
SEO‑freundliche Struktur:
- Eine deutliche Hauptüberschrift (H1) pro Seite mit Branche + Ort.
- Sinnvolle Unterüberschriften (H2/H3) für Leistungen, Referenzen, Kontakt.
- Leistungen als einfache, lesbare Liste.
- Seitentitel und Meta‑Title, die dein Hauptthema klar nennen.
Mit einem System wie Battery Pages kommt dir die Technik entgegen: Du füllst strukturierte Formulare für Leistungen, Kontakt, Jobs, News aus – im Hintergrund entstehen saubere Seiten mit korrekten Überschriften, Titeln und URLs. Du musst nicht wissen, was „Schema.org“ oder „semantische Struktur“ heißt, profitierst aber davon.
Google‑Unternehmensprofil: zweite Säule für lokale und KI‑Suchen
Als Nächstes brauchst du ein starkes Google‑Unternehmensprofil. Das ist die Box mit Karte, Fotos und Bewertungen, die bei lokalen Suchen angezeigt wird – und später oft in KI‑Antworten einfließt.
Worauf es ankommt:
- Passende Kategorie (z. B. „Tattoo‑Studio“, „Reifendienst“, „Sicherheitsdienst“)
- Klare Kurzbeschreibung mit Branche, Ort und Spezialisierung
- Aktuelle Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer
- Link zu deiner Website
- Ein paar aussagekräftige Fotos (Unternehmen, Team, Beispiele)
Wenn Website und Google‑Profil dieselben Informationen transportieren, ist das aus Sicht von Google und KI ein starkes Vertrauenssignal.
Bewertungen als Verstärker – nicht als Deko
Bewertungen sind kein Schmuck am Rand, sondern ein Ranking‑Signal. Sie zeigen, dass dein Unternehmen aktiv ist, wofür Kundinnen und Kunden dich schätzen und welche Schlüsselwörter zu dir passen (z. B. „glutenfrei“, „schneller Notdienst“, „sauber gearbeitet“).
Pragmatischer Weg:
- Nach guten Aufträgen gezielt um eine Google‑Bewertung bitten.
- Den Bewertungslink per WhatsApp oder E‑Mail schicken.
- Kurz erklären, warum dir das hilft („damit andere mich leichter finden“).
Du brauchst keine 100 Bewertungen in zwei Wochen. Wichtiger ist ein kontinuierlicher Strom echter Rückmeldungen und Texte, die deine Spezialisierung widerspiegeln.
Strukturierte Daten: der Extra‑Hinweis für Maschinen
Neben sichtbaren Texten kannst du Suchmaschinen im Hintergrund zusätzliche Hinweise geben – über strukturierte Daten (Schema.org). Damit lässt sich z. B. klar kennzeichnen, dass du ein lokales Unternehmen bist, welche Branche du hast, welche Öffnungszeiten gelten, welche Dienstleistungen du anbietest oder wie deine Bewertungen ausfallen.
Für 2026‑SEO ist das Standard: Suchmaschinen und KI‑Systeme nutzen diese Strukturen, um Antworten stabiler und verlässlicher zu machen.
Wenn du mit WordPress & Co. arbeitest, brauchst du dafür oft eigene Plugins und technisches Wissen. Mit Battery Pages werden solche Daten automatisch aus deinen Inhaltstypen erzeugt. Entscheidend für dich: Fülle die vorgesehenen Felder vollständig aus – je sauberer deine Inhalte, desto besser können die Systeme dich einordnen.
Inhalte an den Fragen deiner Kunden ausrichten
KI‑Modelle greifen gern auf Seiten zurück, die konkrete Fragen gut beantworten. Typische Beispiele sind:
- „Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb wirklich?“
- „Wie läuft eine Tortenbestellung für eine Hochzeit ab?“
- „Wie buche ich einen mobilen Reifendienst, wenn ich liegenbleibe?“
Statt einen riesigen Ratgeber zu schreiben, reicht oft eine klare Überschrift mit der Frage, ein verständlicher Antwort‑Abschnitt und ein kurzer Überblick, wie es bei dir abläuft.
Eine kleine Übersicht, wie du Content planen kannst:
- Frage: „Was kostet das?“
- Seitentyp: Preis‑/Leistungsseite
- Ziel: Kommerzielle Suchanfragen abholen
- Frage: „Wie läuft das ab?“
- Seitentyp: „So arbeiten wir“ / Ablauf‑Seite
- Ziel: Vertrauen aufbauen, Unsicherheit nehmen
- Frage: „Kann der das überhaupt?“
- Seitentyp: Referenzen / Fallbeispiele
- Ziel: Spezialisierung und Qualität zeigen
Solche Seiten sind für deine Kunden hilfreich – und geben Google/ChatGPT genug Stoff, um dich als gute Antwort vorzuschlagen.
Praxisbeispiel: von „weißer Fleck“ zur Empfehlung für glutenfreie Torten
Eine Patisserie, die sich auf glutenfreie Torten spezialisiert hat, war lange online kaum sichtbar. Es gab keine klare Website, keine deutliche glutenfreie Positionierung und nur wenige Bewertungen. Für Stammkunden vor Ort war das kein Problem, für Suchmaschinen und KI‑Tools war das Unternehmen unsichtbar.
Nach dem Umstellen auf eine sauber strukturierte Website, einer Beschreibung wie „glutenfreie Torten und Gebäck in Landau“, einem gepflegten Google‑Profil und Bewertungen, in denen Kundinnen genau das hervorheben, änderte sich das Bild. Jetzt gibt es mehrere konsistente Quellen, die alle sagen: „Hier ist in Landau die Adresse für glutenfreie Torten.“
Das Ergebnis: ChatGPT schlägt diese Patisserie bei entsprechenden Anfragen als gute Wahl in der Region vor – ohne dass dafür Anzeigen geschaltet werden müssen.
Kompakte 5‑Punkte‑Checkliste
Zum Abschluss eine kurze Checkliste, mit der du deinen Status prüfst:
- Website: Ist klar erkennbar, wer du bist, was du tust und wo du arbeitest – mit sinnvollen Überschriften?
- Google‑Profil: Hast du ein vollständig gepflegtes Unternehmensprofil mit korrekter Kategorie, Beschreibung, Öffnungszeiten und Fotos?
- Bewertungen: Sammelst du aktiv Google‑Bewertungen und spiegeln die Texte deine Stärken wider?
- Strukturierte Daten: Nutzt dein System Schema.org & Co. automatisch oder über ein Plugin – und sind die Felder (Leistungen, Adresse, Öffnungszeiten) sauber gepflegt?
- Fragen‑Content: Gibt es auf deiner Website Seiten, die typische Kundenfragen in einfachen Worten beantworten?
Wenn du diese fünf Punkte systematisch abarbeitest, erhöhst du deine Chancen deutlich, in lokalen Suchergebnissen und KI‑Antworten aufzutauchen. Kein Hexenwerk, kein SEO‑Voodoo – sondern saubere Grundlagen, die 2026 wichtiger sind als jede Abkürzung.
Nächster Schritt
Wenn du dir den Technik‑Teil sparen willst und lieber ein System nutzt, das Rechtstexte, Strukturierte-Schema‑Daten und mobile Ansicht im Hintergrund erledigt, ist Battery Pages dafür gebaut. Auf der Website findest du Beispiele von Handwerker‑Websites und kannst deinen eigenen Auftritt 14 Tage kostenlos testen – direkt über die Registrierung auf app.battery-pages.com/signup, ohne Risiko und ohne Webdesigner.