Abmahnung vermeiden: DSGVO‑Checkliste für deine Handwerker‑Website 2026

Veröffentlicht am 19. Januar 2026

Kaum ein Thema verunsichert kleine Betriebe so sehr wie Datenschutz. Überall liest man von Abmahnungen, Cookie‑Bannern und ellenlangen Datenschutzerklärungen. Viele Handwerker reagieren so: „Dann lasse ich die Website lieber, bevor ich etwas falsch mache.“

Das ist schade, denn eine gute Website bringt dir Aufträge und Bewerbungen. Mit einer klaren Checkliste und einer Plattform, die dir viel abnimmt, lässt sich das Risiko stark reduzieren.

In diesem Artikel bekommst du eine konkrete DSGVO‑Checkliste speziell für Handwerker‑Webseiten – ohne Juristendeutsch, mit klarem Bezug zum Alltag.

Warum Handwerker‑Webseiten besonders auf DSGVO achten müssen

Auf deiner Website passieren mehr Dinge, als man auf den ersten Blick sieht:

  • Interessenten füllen ein Kontaktformular aus.
  • Besucher werden gezählt, ausgewertet oder getrackt.
  • Es werden IP‑Adressen, Browserdaten und Nutzungsverhalten verarbeitet.

All das fällt unter Datenschutz. Gerade bei kleinen Betrieben führen veraltete oder kopierte Rechtstexte, ungeprüfte Plugins und externe Dienste schnell zu Problemen.

Wichtige Punkte:

  • DSGVO heißt nicht: „Du darfst nichts mehr tun“, sondern: Du musst transparent und sauber arbeiten.
  • Viele Risiken lassen sich vermeiden, wenn Technik und Rechtstexte zusammen gedacht werden.
  • Eine Plattform wie Battery Pages kann dir hier einen Großteil der Arbeit abnehmen.

DSGVO‑Checkliste für deine Handwerker‑Website

Arbeite die folgenden Punkte nacheinander durch und hake ab, was erledigt ist.

1. Vollständiges Impressum

Das Impressum ist Pflicht, sobald du geschäftlich unterwegs bist.

Prüfe:

  • Vollständiger Firmenname mit Rechtsform
  • Anschrift, unter der du erreichbar bist
  • Kontaktmöglichkeit (Telefon, E‑Mail)
  • Vertretungsberechtigte Person (Inhaber, Geschäftsführer)
  • Registereintrag (falls vorhanden)
  • Umsatzsteuer‑ID (falls vorhanden)

Häufige Fehler:

  • Alte Adresse oder Telefonnummer
  • Nur ein Kontaktformular ohne weitere Daten
  • Fehlende Rechtsform („Müller Elektro“ statt „Müller Elektro e. K.“)

Mit Battery Pages bekommst du ein Impressum, das diese Punkte strukturiert abbildet – du füllst die Felder aus, der Rest erfolgt automatisch.

2. Datenschutzerklärung auf aktuellem Stand

Die Datenschutzerklärung ist das Herzstück deiner rechtlichen Infos.

Sie sollte u. a. enthalten:

  • Wer verantwortlich ist (Name, Adresse, Kontaktdaten)
  • Welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden
  • Rechtsgrundlagen (z. B. Vertragserfüllung, berechtigtes Interesse)
  • Speicherung und Löschung
  • Rechte der Betroffenen (Auskunft, Löschung, Widerspruch)

Risiken:

  • Copy‑Paste von Texten, die nicht zu deiner Seite passen
  • Alte Vorlagen, die wichtige Dienste nicht erwähnen

Battery Pages stellt dir eine Datenschutzerklärung zur Verfügung und aktualisiert sie zentral, wenn rechtliche Anpassungen nötig sind. Du musst nicht selbst hinterherrecherchieren.

3. Cookies, Tracking und externe Dienste

Frage dich ehrlich: Welche externen Dienste laufen auf deiner Seite?

Typische Beispiele:

  • Google Analytics oder andere Tracking‑Tools
  • Eingebettete Karten, Videos oder Schriftarten
  • Social‑Media‑Plugins

Probleme entstehen häufig durch:

  • Überflüssige Marketing‑Cookies
  • Nachgeladene Schriftarten vom falschen Ort
  • Eingebettete Inhalte ohne klaren Hinweis

Battery Pages ist so aufgebaut, dass keine aufdringlichen Tracking‑Cookies nötig sind und technische Probleme (z. B. bei Schriftarten) vermieden werden. Ein Cookie‑Banner ist in vielen Fällen gar nicht erforderlich, weil bewusst darauf verzichtet wird, unnötige Daten zu sammeln.

4. Kontaktformulare und Anfrageverwaltung

Ein Kontaktformular ist praktisch – aber du sammelst damit personenbezogene Daten.

Achte auf:

  • Nur die Felder abfragen, die du wirklich brauchst (Name, Kontakt, Anliegen, Ort).
  • Verbindung muss über https laufen (SSL‑Zertifikat).
  • Keine sensiblen Daten verlangen, die dort nichts zu suchen haben.

In der Datenschutzerklärung sollte erklärt sein:

  • Welche Daten über das Formular übermittelt werden
  • Wie lange du diese Daten speicherst
  • Wofür du sie nutzt (Angebotserstellung, Rückfrage, Terminvereinbarung)

Mit Battery Pages ist die Verbindung verschlüsselt, und Formulare sind so angelegt, dass sie typische Standards erfüllen.

5. Newsletter, Terminbuchung & weitere Tools

Wenn du zusätzlich arbeitest mit:

  • Newsletter‑Tools
  • Terminbuchungs‑Systemen
  • Chat‑Widgets

musst du sicherstellen, dass diese Dienste DSGVO‑konform eingesetzt werden.

Mindestens nötig:

  • Klarer Hinweis in der Datenschutzerklärung
  • Saubere Einwilligung (Double‑Opt‑In bei Newslettern)
  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter

Beispiele für einfache Einwilligungstexte:

„Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten zur Bearbeitung meiner Anfrage gespeichert und verarbeitet werden. Weitere Infos in der Datenschutzerklärung.“

6. Auftragsverarbeitung mit Dienstleistern

Sobald ein Dienstleister in deinem Auftrag Daten verarbeitet, brauchst du einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV).

Typische Fälle:

  • Hosting‑Anbieter
  • Newsletter‑Tool
  • Externe Analyse‑Dienste

Prüfe:

  • Gibt es von deinem Anbieter einen AVV zum Download oder Online‑Abschluss?
  • Deckt er genau die Dienste ab, die du nutzt?

Bei Battery Pages ist das Hosting Teil des Gesamtpakets; die notwendigen Vereinbarungen sind entsprechend geregelt, statt dass du selbst alles zusammensuchen musst.

7. Interne Organisation & Verantwortlichkeiten

DSGVO ist keine einmalige Aktion, sondern ein Prozess.

Sorge für:

  • Eine Person im Betrieb, die Website & Datenschutz im Blick behält.
  • Eine einfache Routine: Änderungen dokumentieren (Was wurde geändert? Wann?).
  • Klare Zuständigkeit für das Beantworten von Datenschutzanfragen (kommt selten, sollte aber geregelt sein).

Praxisbeispiele – typische Fehler und wie du sie vermeidest

Beispiel 1: „Der Bekannte hat schnell was gebaut“

  • WordPress‑Seite mit zig Plugins, Standard‑Rechtstexten und fremden Schriftarten.
  • Niemand weiß genau, was im Hintergrund alles geladen wird.

Lösung: Auf eine Plattform wechseln, die Technik und Recht von Anfang an mitdenkt, und Impressum + Datenschutzerklärung zentral pflegen.

Beispiel 2: Kontaktformular ohne Hinweis

  • Besucher können anfragen, aber nirgendwo steht, was mit den Daten passiert.

Lösung: In der Datenschutzerklärung klar beschreiben, wofür du Formular‑Daten nutzt, und das Formular mit einem knappen Hinweis versehen.

Fazit

Datenschutz muss für Handwerker keine Dauerbaustelle sein. Mit einer klaren Checkliste, aktuellen Rechtstexten und einer Plattform, die bewusst auf rechtssichere Standards achtet, holst du dir Planungssicherheit.

Statt aus Angst vor DSGVO ganz auf eine Website zu verzichten, ist der bessere Weg:

  1. Grundlagen mit einer Checkliste prüfen.
  2. Technik und Rechtstexte auf eine solide Basis stellen.
  3. Website als Verkaufs‑ und Recruiting‑Werkzeug nutzen.

Wenn du deine Website ohne Rechts‑ und Technikstress betreiben willst, ist Battery Pages eine passende Lösung: Impressum und Datenschutzerklärung inklusive, keine unnötigen Cookies, Hosting und Updates im Paket. Starte jetzt und nimm diese Checkliste als roten Faden für deinen Auftritt.