Handwerker‑Website ohne Agentur: So kommst du in 60 Minuten online
Ein Feierabend, ein Laptop und ein bisschen Mut – mehr braucht ein Handwerker heute nicht, um eine professionelle Website an den Start zu bringen. Entscheidend ist nicht, dass du „Webseiten bauen kannst“, sondern dass dich deine Wunschkunden online finden und dir vertrauen.
Warum komplizierte Lösungen dich ausbremsen
Viele Handwerker starten mit guten Vorsätzen:
- Baukasten öffnen
- Design auswählen
- „Nur schnell“ ein paar Seiten anlegen
In der Realität landet das Projekt Website oft in einer Sackgasse:
- Zu viele Designoptionen, zu wenig Zeit
- Unsicherheit bei Rechtstexten
- Technik‑Fragen, auf die niemand Lust hat
Das Ergebnis: Die Website bleibt ewig „im Aufbau“ – und deine Konkurrenz wird gefunden, du nicht.
Das Ziel: In 60 Minuten von „keine Website“ zu „online auffindbar“
In diesem Leitfaden geht es nicht um Perfektion, sondern um ein klares Ergebnis:
In 60 Minuten steht eine rechtssichere, sauber strukturierte Website, mit der du online gefunden werden kannst.
Du kannst später jederzeit erweitern (News, Jobs, Referenzen). Aber zuerst brauchst du ein stabiles Fundament.
Schritt 1: Klarheit – Wen willst du anziehen?
Bevor du irgendetwas eintippst, kläre drei Punkte:
- Zielkunden
- Beispiel: „Privatkunden im Umkreis von 30 km, die kurzfristig einen zuverlässigen Handwerker suchen.“
- Hauptleistung
- Was soll im Fokus stehen? Reifenservice, Montage, Sicherheitstechnik, Patisserie, Tätowierungen …
- Wichtigste Aktion auf der Website
- Anrufen
- Kontaktformular ausfüllen
- Termin anfragen
Diese drei Punkte bestimmen, wie du Texte formulierst und welche Inhalte wirklich auf die Seite gehören.
Schritt 2: Die minimale Struktur für deine Website
Für einen kleinen Betrieb reichen zum Start fünf Bereiche:
- Startseite – Kurz erklären, wer du bist, was du machst und warum Kunden dich wählen sollten.
- Leistungen – Deine wichtigsten Angebote, verständlich und übersichtlich.
- Über uns – Gesicht zeigen, Vertrauen aufbauen.
- Jobs (optional, aber stark) – Falls du Mitarbeitende suchst.
- Kontakt – So einfach wie möglich Kontakt aufnehmen.
Mit einem geführten Baukasten wie Battery Pages sind diese Bereiche bereits als Contenttypen vorbereitet. Du musst nicht überlegen, wie du das baust – du füllst nur die Bausteine sauber aus.
Schritt 3: Startseite – in 15 Minuten texten
Deine Startseite beantwortet drei Fragen in wenigen Sekunden:
- Wer bist du?
- "Reifendienst Müller – mobiler Reifenservice für PKW und Transporter in und um Fulda.“
- Wobei hilfst du?
- „Wir kümmern uns darum, dass deine Fahrzeuge sicher unterwegs sind – ohne lange Wartezeiten und ohne Werkstattstress.“
- Was soll der Besucher als Nächstes tun?
- „Ruf uns direkt an“ oder „Online Termin anfragen“.
Baue die Startseite zum Beispiel so auf:
- Kurze Überschrift mit Klarnutzen:
- „Schneller Reifenservice, der deinen Alltag nicht aufhält.“
- 2–3 Sätze, die deine Zielkunden in ihrer Sprache abholen.
- 3 Bulletpoints mit klaren Vorteilen, zum Beispiel:
- Feste Preise statt Überraschungen
- Kurze Wege, schnelle Termine
- Persönlicher Service direkt vom Inhaber
- Deutlicher Call‑to‑Action‑Button (Telefon / Anfrage).
Schritt 4: Leistungen – weg von Floskeln, hin zu Klartext
Viele Websites verlieren Besucher bei den Leistungen, weil nur Überschriften stehen wie „Unsere Services“ und „Rundum‑Betreuung“. Besser:
- Jede Leistung bekommt einen eigenen Block mit:
- Klarer Bezeichnung
- 2–4 Sätzen Alltagssprache
- Konkretem Ergebnis für den Kunden
Beispiel für eine Leistung:
Montage und Wartung von Brandschutztüren
Wir prüfen, warten und montieren Brandschutztüren nach aktuellen Vorgaben. Du bekommst dokumentierte Prüfberichte und die Sicherheit, im Ernstfall nicht angreifbar zu sein.
Mit einem geführten System wirst du an genau diese Punkte erinnert: Überschrift, Beschreibung, Zusatzinfos – ohne leere Seiten.
Schritt 5: Über‑uns‑Seite – Vertrauen statt BlaBla
Gerade im Handwerk kaufen Menschen nicht bei „der Firma“, sondern bei Menschen.
Diese Elemente helfen:
- Foto von dir bzw. deinem Team im echten Arbeitsalltag
- 1–2 Absätze: Wer du bist, wie lange du das machst, wofür du stehst
- Ein Satz, der zeigt, was Kunden an dir schätzen (gerne aus echtem Feedback)
Beispiel:
„Kunden sagen uns immer wieder, dass sie schätzen, wie zuverlässig wir Termine einhalten und wie sauber wir ihre Baustellen hinterlassen.“
Schritt 6: Jobs – wenn du Mitarbeitende suchst
Wenn du Mitarbeitende suchst, verschwende diese Chance nicht:
- Konkreter Jobtitel (z.B. „Elektroniker (m/w/d) für Serviceeinsätze im Raum XY“)
- 3–5 Punkte, was der Job im Alltag wirklich bedeutet
- Klare Aussage, was Bewerber mitbringen müssen – ohne Floskeln wie „belastbar“ und „dynamisch“
- Einfache Bewerbungsoption (kurzes Formular oder Mailadresse reicht zum Start)
Mit einem dedizierten Jobs‑Modul kannst du diese Inhalte immer wieder anpassen, ohne eine Agentur zu brauchen.
Schritt 7: Kontakt – mach es so leicht wie möglich
Eine Website ohne klaren Kontaktweg bringt dir keine Aufträge. Achte auf:
- Sichtbare Telefonnummer (mobil klickbar)
- Einfaches Kontaktformular (Name, Kontakt, Anliegen – mehr braucht es selten)
- Öffnungszeiten und kurze Info, wann Rückruf realistisch ist
Je weniger Hürden, desto eher melden sich Kunden.
Schritt 8: Rechtliches und Technik – einmal sauber, dann läuft es
Die meisten Stolperfallen liegen nicht im Design, sondern hier:
- Impressum
- Datenschutzerklärung
- Cookies und Tracking
- Mobile Darstellung
- Ladegeschwindigkeit
Mit einem all‑inklusive, geführten Baukasten wie Battery Pages sind diese Themen integriert:
- Impressum und Datenschutzerklärung sind Teil des Pakets.
- Es werden keine unnötigen Cookies gesetzt, die Banner und Zusatztools erfordern.
- Die Seite ist automatisch mobiloptimiert und performant.
Du musst dich nicht in Rechtstexte oder Performance‑Optimierung einarbeiten – du profitierst im Hintergrund davon.
Schritt 9: Veröffentlichung – lieber gut und online als perfekt und unsichtbar
Nach 60 Minuten steht deine Basis:
- Klarer Auftritt
- Struktur mit wenigen, aber wichtigen Seiten
- Sichtbare Kontaktdaten
- Rechtlich saubere Grundlage
Jetzt gilt:
Lieber eine zu 80 % perfekte Website, die heute online ist, als eine 100‑Prozent‑Website, die nie fertig wird.
Du kannst jederzeit Inhalte ergänzen:
- Referenzen
- Vorher‑/Nachher‑Bilder
- News aus dem Betrieb
- Weitere Landingpages für spezielle Angebote
Fazit: Deine Website ist ein Werkzeug, kein Kunstprojekt
Eine gute Handwerker‑Website muss drei Dinge leisten:
- Dich online auffindbar machen.
- Vertrauen aufbauen.
- Kontaktaufnahme erleichtern.
Dafür brauchst du keinen komplizierten Baukasten und keine teure Agentur, sondern einen geführten, all‑inklusive Ansatz, der zu deinem Alltag passt.
Wenn du diesen 60‑Minuten‑Start ernst nimmst, hast du in einer einzigen Feierabend‑Session ein Fundament gelegt, das dir in den nächsten Jahren neue Kunden, Bewerbungen und Anfragen bringen kann.