Website-Performance für Handwerker: 7 Sofort-Checks, die jeder versteht
Ein langsamer Seitenaufbau kostet dich echte Anfragen. Nicht, weil „Google dich bestraft“, sondern weil Menschen abspringen, wenn es hakt.
In diesem Beitrag bekommst du 7 Sofort-Checks, die du ohne Technikstudium verstehst. Du musst dafür nichts programmieren.
Kurz vorab: Was ist „langsam“?
Für kleine Betriebe gilt als Daumenregel:
- Auf dem Handy sollte die Seite gefühlt „sofort“ da sein.
- Wenn du beim Laden Zeit hast, einen Satz zu lesen, ist es oft schon zu spät.
Check 1: Teste auf deinem eigenen Handy (nicht im WLAN)
Öffne deine Website:
- einmal im WLAN
- einmal mit mobilen Daten
Wenn es im mobilen Netz deutlich zäher ist, ist das ein Warnsignal. Deine Kunden sind unterwegs, nicht am Büro-PC.
Check 2: Öffne die Seite im „privaten Tab“
Warum? Weil dein Browser sonst Dinge zwischenspeichert und es bei dir schneller wirkt als bei Erstbesuchern.
So findest du den privaten Modus:
- Chrome: „Neuer Inkognito-Tab“
- Safari: „Privat“
Check 3: Schau dir die Startseite an – ist sie „überladen“?
Typische Bremsen:
- zu viele große Bilder
- viele unterschiedliche Schriften
- riesige Schieberegler (Slider)
- eingebettete Inhalte von überall (Karten, Videos, Feeds)
Faustregel: Lieber eine klare, ruhige Seite als ein Schaufenster voller Effekte.
Check 4: Bilder – sind sie wirklich so groß wie sie aussehen?
Ein Klassiker: Ein Bild wirkt klein, ist aber als Datei riesig.
Schneller Praxis-Test:
- Öffne die Seite am Computer
- Rechtsklick auf ein Bild → „Bild in neuem Tab öffnen“
- Wenn das Bild im neuen Tab „riesig“ ist, war die Datei wahrscheinlich zu groß.
Tipp: Für Website-Bilder brauchst du selten „Druckqualität“. Fürs Web zählt: schnell, scharf genug, nicht übertrieben groß.
Check 5: Vermeide „zu viele Extras“ von Drittanbietern
Viele Websites werden langsam, weil sie an allen Ecken externe Dienste laden:
- Schriftbibliotheken
- Einbettungen
- zusätzliche Statistik-Tools
- Widgets
Jedes Extra ist ein zusätzlicher „Koffer“, den dein Besucher mittragen muss.
Check 6: Prüfe die Ladezeit mit einem einfachen Online-Test
Nimm einen kostenlosen Test und gib deine URL ein:
- PageSpeed Insights (von Google)
Wichtig: Lass dich nicht von jeder Zahl verrückt machen. Achte auf:
- ob es „rote“ Warnungen gibt
- ob Bilder als Hauptproblem genannt werden
- ob „zu viele Skripte“ erwähnt werden
Check 7: Deine „Kontakt“-Strecke muss am schnellsten sein
Viele optimieren irgendeine Unterseite und vergessen das Wichtigste:
- Startseite
- Leistungsseite
- Kontakt
Wenn diese drei Seiten schnell sind, ist schon viel gewonnen. Eine „Über uns“-Seite darf im Zweifel weniger perfekt sein.
Warum das mit Battery Pages einfacher ist
Wir bei Battery Pages setzen auf klare Strukturen und vermeiden unnötige Komplexität. Das Ziel ist, dass deine Website nicht wie ein Bastelprojekt wirkt, sondern schnell und zuverlässig läuft.
Fazit
Wenn du nur 10 Minuten hast, mach heute Check 1, 2 und 6. Damit findest du oft schon den größten Hebel.