Wix, Jimdo oder Battery Pages? Der ehrliche Vergleich für kleine Handwerksbetriebe

Veröffentlicht am 26. Januar 2026

Viele Handwerker wissen: „Ich brauche eine Website.“ Aber bei der Frage wie sie entstehen soll, bleiben oft nur drei Optionen im Kopf: irgendein Baukasten, irgendein Webdesigner – oder eben nichts tun.

In diesem Artikel vergleichen wir ehrlich drei Wege:

  • klassische Baukästen wie Wix oder Jimdo
  • individuelle Websites vom Webdesigner
  • einen geführten, all‑inklusive Baukasten wie Battery Pages, der speziell für vielbeschäftigte, soloselbständige Handwerker gedacht ist.

Was Handwerker wirklich brauchen – nicht, was Agenturen verkaufen

Bevor wir in den Vergleich einsteigen, ist wichtig: Handwerker brauchen keine „kreative Spielwiese“, sondern ein Werkzeug.

Die Anforderungen sind meist:

  • Online gefunden werden (Google, KI‑Suchen, lokale Suche)
  • Rechtssicherheit (Impressum, Datenschutz, keine Abmahnfallen)
  • Einfache Pflege (ohne jedes Mal jemand Externen fragen zu müssen)
  • Stabilität und Geschwindigkeit (Seite lädt, sieht auf dem Handy gut aus)

Vor diesem Hintergrund schauen wir uns die drei Wege an.

Option 1: Generische Baukästen (Wix, Jimdo & Co.)

Vorteile:

  • Günstiger Einstieg
  • Viele Design‑Vorlagen
  • Große Bekanntheit, viele Anleitungen im Netz

Typische Probleme für Handwerker:

  • Zu viele Möglichkeiten, zu wenig Zeit: Man verzettelt sich im Design.
  • Rechtstexte und Datenschutz sind oft nicht inklusive oder nur oberflächlich geregelt.
  • Performance und technische Feinheiten bleiben an dir hängen.
  • Gefahr, dass die Seite am Ende wie „eine von vielen“ aussieht.

Für Menschen, die Spaß an Webseiten‑Bastelei haben, mag das funktionieren. Für vielbeschäftigte Betriebe ist es oft ein Zeitfresser.

Option 2: Individueller Webdesigner

Vorteile:

  • Individuelles Design
  • Jemand denkt mit, strukturiert Inhalte
  • Du hast einen direkten Ansprechpartner

Typische Probleme:

  • Hohe Anfangskosten (oft mehrere tausend Euro)
  • Abhängigkeit: Jede kleine Änderung kostet Zeit und Geld
  • Manche Agenturen nutzen ebenfalls Baukästen – du zahlst dann primär für Projektmanagement
  • Rechtstexte werden oft ausgelagert (Anwalt, Generator), Integration bleibt an dir hängen

Für größere Firmen mit Budget kann das sinnvoll sein. Für kleine, inhabergeführte Betriebe entsteht aber schnell ein Ungleichgewicht zwischen Kosten und Nutzen.

Option 3: Geführter, all‑inklusive Baukasten für Handwerker (Battery Pages)

Battery Pages ist technisch gesehen ebenfalls ein Baukasten – aber mit einer anderen Philosophie:

Nicht maximale Freiheit im Design, sondern maximale Klarheit in Struktur, Rechtssicherheit und Performance.

Was anders ist:

  • Geführte Formulare statt Drag‑and‑Drop‑Chaos
  • Vorgegebene Contenttypen (Startseite, Leistungen, Jobs, News, Events, Linkseite, …)
  • Technische Best Practices (SEO, Performance, Mobiloptimierung) sind fest eingebaut
  • Impressum und Datenschutzerklärung sind Teil des Pakets und werden zentral aktualisiert

Das Ergebnis: Du kannst eigenständig eine professionelle Website erstellen, ohne dich in Technik, Design oder Rechtstexte einarbeiten zu müssen.

Vergleich im Alltag: Drei Handwerker, drei Wege

Stell dir drei Betriebe vor, die alle „endlich eine Website“ wollen:

  1. Betrieb A (Baukasten)
  2. Startet motiviert mit einem generischen Baukasten. Nach Wochen steht eine halbfertige Seite. Die Startseite wirkt überladen, Leistungen sind unscharf beschrieben, das Impressum stammt von irgendeinem Generator. Mobil wirkt alles gedrückt und unruhig.
  3. Betrieb B (Webdesigner)
  4. Beauftragt eine Agentur, die eine schöne Seite baut. Nach dem Launch ist jede Textänderung ein Ticket. Drei Wochen Wartezeit für das Einpflegen einer neuen Jobanzeige sind normal.
  5. Betrieb C (Battery Pages)
  6. Nutzt einen geführten Baukasten mit festen Contenttypen. In einer Abend‑Session stehen Startseite, Leistungen, Kontakt. Jobs und News werden später ergänzt, ohne dass jemand Externes nötig ist. Rechtstexte sind inklusive, die Technik läuft im Hintergrund.

Preis, Zeit, Nerven – der ehrliche Vergleich

Preis, Zeit, Nerven – der ehrliche Vergleich

1. Generischer Baukasten (Wix, Jimdo)

  • Einstiegskosten: niedrig
  • Zeitaufwand für dich: hoch (Design & Struktur selbst)
  • Rechtssicherheit: abhängig von dir / Zusatztools
  • Pflege im Alltag: machbar, aber oft mühsam
  • Technische Performance: schwankend
  • Risiko, dass die Website nie fertig wird: hoch

2. Webdesigner

  • Einstiegskosten: hoch
  • Zeitaufwand für dich: mittel (Briefings, Abstimmungen)
  • Rechtssicherheit: oft ausgelagert
  • Pflege im Alltag: abhängig von Agentur
  • Technische Performance: abhängig von Umsetzung
  • Risiko, dass die Website nie fertig wird: mittel

3. Geführter Baukasten (Battery Pages)

  • Einstiegskosten: niedrig bis mittel
  • Zeitaufwand für dich: niedrig (Formular geführt ausfüllen)
  • Rechtssicherheit: im Paket enthalten
  • Pflege im Alltag: jederzeit selbst möglich
  • Technische Performance: zentral optimiert
  • Risiko, dass die Website nie fertig wird: niedrig

Wann macht welcher Weg Sinn?

Generischer Baukasten

  • Wenn du Spaß an Webseiten‑Bastelei hast
  • Wenn du bereit bist, dich ernsthaft in Design, Technik und Rechtstexte einzuarbeiten

Webdesigner

  • Wenn du ein größeres Budget hast
  • Wenn du eine sehr individuelle Marke mit speziellen Anforderungen brauchst

Geführter, all‑inklusive Baukasten wie Battery Pages

  • Wenn du wenig Zeit hast
  • Wenn du eine professionelle, rechtssichere Website willst, die mit deinem Betrieb wachsen kann
  • Wenn du Inhalte selbst pflegen möchtest, ohne Technikhürden

Was bedeutet „geführt“ konkret?

Geführt heißt:

  • Das System stellt dir die richtigen Fragen in Klartext.
  • Du wirst Schritt für Schritt durch alle wichtigen Inhalte geleitet.
  • Struktur, Technik und rechtliche Rahmenbedingungen sind vordefiniert.

Statt dich zu fragen „Was soll ich hier noch hinschreiben?“, bekommst du klare Felder für:

  • Wer du bist
  • Was du anbietest
  • Für wen du arbeitest
  • Wie man dich erreicht
  • Welche Jobs und Neuigkeiten es gibt

Fazit: Entscheidend ist nicht ob Baukasten – sondern welcher

„Baukasten“ ist kein Schimpfwort. Die Frage ist nur, ob der Baukasten dich arbeiten lässt wie einen Webdesigner – oder ob er als Werkzeug für deinen Alltag gedacht ist.

Für vielbeschäftigte, soloselbständige Handwerker ist ein geführter, all‑inklusive Baukasten wie Battery Pages oft der beste Mittelweg:

  • Weniger Abhängigkeit als beim Webdesigner
  • Weniger Frust und Zeitverlust als bei generischen Baukästen
  • Mehr Sicherheit, was Technik, Design und Rechtstexte angeht

Am Ende zählt nicht, womit die Website gebaut wurde – sondern ob du mit ihr gefunden wirst, Vertrauen aufbaust und Anfragen bekommst.